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Achilles­sehnen­beschwerden

Behandlung bei Beschwerden in der Archillessehne

Schmerzhafte Entzündung der Achillessehne

Die Achillodynie, auch bekannt als Achillessehnenentzündung, ist eine schmerzhafte Erkrankung, die durch Über- und/oder Fehlbelastung verursacht werden kann. Dabei entstehen kleine Risse in der Achillessehne, was zu einer Entzündungsreaktion führt. Diese Belastungen können auf verschiedene Weisen entstehen – sei es durch intensiven Laufsport wie Joggen oder Marathonläufe, Übergewicht oder das Tragen von ungeeignetem Schuhwerk. Eine weitere Ursache für die Beschwerden bei Achillodynie kann eine Entzündung des Schleimbeutels zwischen der Achillessehne und dem Fersenbein sein.

Ursachen und Behandlung

Auch eine Hochlandferse kann zu Problemen mit der Achillessehne führen. Bei dieser anatomischen Besonderheit ist das Fersenbein an der Rückseite spitzer geformt als üblich, was zu einer mechanischen Einengung der Sehne führen kann. Die Behandlungsmethoden richten sich nach verschiedenen Aspekten wie Schweregrad und Dauer der Beschwerden sowie dem subjektiven Leidensdruck des Betroffenen. Nachdem die Beschwerden abgeklungen sind, kann das Training schrittweise wieder aufgenommen werden. Dabei ist es besonders wichtig, ausreichend aufzuwärmen und nach dem Training gründlich zu dehnen. Dies hilft dabei, die Muskeln geschmeidig und flexibel zu halten.

Behandlung der Achillodynie

Insgesamt gibt es also verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung von Achillodynie. Durch eine Kombination aus Entlastung, physiotherapeutischen Maßnahmen und anderen Therapieoptionen können die Beschwerden gelindert werden und die Achillessehne kann sich regenerieren. In manchen Fällen kann jedoch eine Operation notwendig sein, um die Beschwerden zu beseitigen. Hierbei wird in der Regel ein kleiner Schnitt am betroffenen Bereich vorgenommen und das entzündete Gewebe entfernt. Auch bei einem oberen Fersensporn oder einer Hochlandferse können operative Eingriffe erforderlich sein. Um Achillodynie langfristig vorzubeugen, ist es wichtig, auf eine ausgewogene Belastung des Körpers zu achten.

Schutz und Pflege der Achillessehne

Regelmäßiges Dehnen und Aufwärmen sowie das Tragen von geeignetem Schuhwerk sind hierbei besonders relevant. Zudem sollten Überbelastungen vermieden werden – wer etwa erst mit dem Joggen beginnt, sollte dies schrittweise steigern und nicht direkt lange Strecken laufen. Zusammenfassend kann gesagt werden: Die Achillessehne ist ein wichtiger Bestandteil unseres Bewegungsapparates und benötigt besondere Pflege, um gesund zu bleiben. Bei Auftreten von Beschwerden wie Achillodynie sollten Betroffene schnell handeln, um Folgeschäden durch chronische Entzündungen oder Verletzungen zu vermeiden.

Therapieoptionen

Eine vorübergehende Entlastung der Achillessehne ist die wichtigste Maßnahme. Das bedeutet, dass das Lauftraining unterbrochen werden sollte, um der Sehne Zeit zur Regeneration zu geben.

Die Verwendung eines Fersenpolsters oder einer Absatzerhöhung kann ebenfalls dazu beitragen, die Sehne zu entlasten und den Druck auf sie zu verringern.

Physiotherapie spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Achillodynie. Dabei werden Haltungsschulungen durchgeführt, um Flexibilität, Kraft und Dehnung in der betroffenen Region zu verbessern.

Osteopathische Techniken können helfen, Blockaden im Bereich des Fußes und Knöchels zu lösen und dadurch Schmerzen zu lindern.

Ganzheitliche Therapieansätze wie manuelle Behandlungen der betroffenen Strukturen oder spezielle Faszientherapiemethoden nach Stecco oder Typaldos können ebenfalls zum Einsatz kommen.

Dry Needling sowie TEND Dry Needling sind weitere mögliche Optionen zur Schmerzlinderung bei Achillodynie.

Elektrotherapie mit Ultraschallbehandlung oder TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) können ebenfalls eingesetzt werden.

Anwendungsgebiete

  • Beratung und Aufklärung

  • Prävention und Rehabilitation

  • Degenerative Prozesse (z.B. Arthrose)

  • Unfälle und Verletzungen des Bewegungsapparates

  • Akute und chronische Beschwerden am Bewegungsapparat (Gelenke, Muskeln, Bindegewebe)

  • Chirurgie und Orthopädie (Bandrupturen, Frakturen, Schulter-, Hüft-, Knie TEP, spinale Läsionen, akute- und Rückenschmerzen)


Weitere Spezialisierungen

Ein Überblick über unser vielfältiges Behandlungssprektrum.


Gemeinsam zum Erfolg

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